Review: Vredehammer :: VIPEROUS

Vredehammer VIPEROUS

Extreme Metal, Indie/Soulfood (9 Songs / VÖ: 6.3.)

Vredehammer VIPEROUS

Vredehammer VIPEROUS

Erster Eindruck: Was zur Hölle?! Mit Vredehammers drittem Album VIPEROUS beschreitet der Norweger Per Valla neue Pfade: Noch immer schrammelt und donnert der (kurz für Nordjevel und Abbath tätige) Musiker seine extreme Mischung aus Black- und Death Metal wie Satyricon-Flair mit hoher Geschwindigkeit, überwältigender Aggressivität und düsterer Grimmigkeit ein.

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Eine neue Note entsteht durch die an Samael erinnernde Einbindung von (zur Stephen King-Thematik passender) Horroratmosphäre mit fetzigen Achtziger-Keyboards – besonders dominant in Songs wie ‘Suffocate All Light’, ‘Skinwalker’ oder ‘Wounds’. Dadurch bekommen Vredehammer zwar stellenweise ziemlich krasse Electro-/Industrial-Schlagseite (teils fast schon Dancefloor-Charakter), gewinnen aber Wucht durch epische Abgründigkeit hinzu. Am überlegenen Songwriting und überzeugenden Sägen der mitreißenden Stücke hat sich indes nichts geändert – man höre etwa den unfassbaren Extrem-Superhit ‘Aggressor’. Nay für Puristen, Yay für tolerante Extremisten.

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