Review: Lament Cityscape :: A DARKER DISCHARGE

Lament Cityscape A DARKER DISCHARGE

Industrial/Sludge, Lifeforce/Membran (7 Songs / VÖ: 29.4.)

Lament Cityscape A DARKER DISCHARGE

Lament Cityscape A DARKER DISCHARGE

Die Industrial-/Sludge-Formation veröffentlicht Ende des Monats ihr neues Werk A DARKER DISCHARGE. Wer Industrial-Musik à la Rammstein oder Fear Factory erwartet, wird enttäuscht. Mit ihrer neuen Platte haben Lament Cityscape den idealen Soundtrack für Horrorfilme und -videospiele geschaf­fen. Zudem kann diese Erscheinung hergenommen werden, um Alpträume musikalisch zu beschreiben. A DARKER DISCHARGE umfasst sieben Titel, bei denen es grundsätzlich schwerfällt, die Lyrics zu entschlüsseln, da der Schrei­gesang von den Instrumenten enorm übertönt wird. Der Fokus liegt demnach auf den Sounds: Neben den Industrial- und Sludge-Elementen findet man auch vermehrt Post Punk und -Metal sowie Noise- und Gothic Rock-Akzente. Der einzige Song, bei dem man den Gesang einigermaßen gut verstehen kann, ist ‘Innocence Of Shared Experiences’.

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Diese Nummer ist ganz anders als die anderen sechs Titel – vergleichsweise ruhig und angenehm. Obwohl dieser Song auf der Scheibe etwas verloren wirkt, bieten uns die Musiker dadurch eine kleine Pause von diesem Horrortrip. Um es kurz zu fassen: Ist man auf der Suche nach Material, bei dem man richtig abgehen kann, sollte man lieber weitersuchen. Der Neuling von Lament Cityscape eignet sich vielmehr als Hintergrundmusik, die man beim Zocken von Spielen wie ‘Outlast’ oder ‘Amnesia’ laufen lässt.

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