[Review] Geistaz’ika – Midnatsbøn Ved Djævelens Port

KURZ NOTIERT

Hinter dem leicht amüsanten Namen GEISTAZ’IKA verbirgt sich ein dänisches Ein-Mann-Projekt, das nach dem 2018er-Debüt “Trollddomssejd I Skovens Dybe Kedel” mit “Midnatsbøn Ved Djævelens Port” nun sein zweites Album vorlegt. Der Black Metal von GEISTAZ’IKA hat auf alle Fälle angenehm mystisches Flair und stellt eine stilistische Mischung aus ganz frühen EMPEROR, der ersten SATYRICON und dem BEHEMOTH-Debüt “Sventevith (Storming Near The Baltic)” dar. Insbesondere der nicht gerade zurückhaltende Einsatz von Akustik-Gitarren birgt einige sehr interessante Ideen, die insgesamt aber nicht immer schlüssig zusammengeführt werden. Einige Längen und Klischeemomente sind bei aller Güte leider festzustellen. Hätte der Abschlusstrack “Fortabt Moribund” zum Beispiel wirklich zwanzig Minuten lang sein müssen? Darüber hinaus ist “Midnatsbøn Ved Djævelens Port” für ein Ein-Mann-Projekt handwerklich ziemlich solide, krankt aber wie viele ähnlich gelagerte Projekte unüberhörbar am Einsatz eines Drumcomputers, der die Stimmung vermiest. Schade drum, kompositorisch und atmosphärisch hat das linientreue Album viel zu bieten.

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Author: Slyzza