Gary Holt von Exodus schimpft gegen Impfgegner

Exodus-Gitarrist Gary Holt kritisiert alle, die zögern, die Ärmel hochzukrempeln, um sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Die Weigerung, sich impfen zu lassen, gefährde unser aller Gesundheit. „Wenn sich jeder impfen lassen würde, müsste die Pandemie nicht fortschreiten“, erzählt der Musiker dem Aquarian Weekly. „Die Leute sagen, dass man sich immer noch anstecken kann, selbst wenn man geimpft ist. Nun, wenn man einen Impfstoff bekommen könnte, der eine tödliche Krankheit auf eine böse Erkältung reduziert, müsste man die Krankenhäuser nicht überfüllen und man hätte nicht die schneeballartigen Probleme, die sie verursacht. Wir könnten zur Normalität zurückkehren. Leider sind manche Menschen eher dazu bereit, ein Entwurmungsmittel zu nehmen als den Impfstoff. Das ist verrückt. Ich wünschte, die Menschen würden begreifen, dass Chemiker, Wissenschaftler und die Pharmaunternehmen sowohl für die Impfstoffe als auch für die Entwurmungsmittel verantwortlich sind. Es gibt keine Logik mehr in dieser Welt.“

Holt weist außerdem darauf hin, dass Exodus besonders vorsichtig sein müssen, wenn sie ihre Mitglieder dem Virus aussetzen, nachdem sich Schlagzeuger Tom Hunting im Juli 2021 im Kampf gegen ein Plattenepithelkarzinom des Magens einer vollständigen Gastrektomie unterziehen musste. „Tom ist immungeschwächt“, unterstreicht Holt. „Er ist mit seiner Chemotherapie fertig. Nach der Operation haben sie gewartet, bis sich sein Immunsystem wieder aufgebaut hatte, und wollten die Chemotherapie wieder aufnehmen, aber nach den Tests haben sie ihm gesagt, dass er sie nicht braucht. Das war die beste Nachricht, die wir bekommen konnten, aber jetzt wollen wir, dass er wieder ganz gesund wird, bevor wir ihn in eine Petrischale mit Menschen stecken.“

Gespaltene Meinungen

Anfang November 2021 wetterte Exodus-Sänger Steve „Zetro“ Souza im „Scars And Guitars“-Podcast gegen die bundesstaatlichen und lokalen Impfvorschriften, die in den letzten Wochen überall in den USA eingeführt worden sind. „Sie zwingen dich, dich impfen zu lassen. Leben wir in einer sozialistischen Gesellschaft? Was ist mit ‚mein Körper, meine Entscheidung‘ passiert? Ich verstehe das nicht“, kritisiert er. „Und es geht nicht darum, dass der Impfstoff nicht wirksam ist oder was auch immer; es geht um die Entscheidung, die ihr mir aufzwingt. Ende November spielen wir ein Konzert mit Testament und Death Angel in Oakland. Ich denke, das ist sozialistisch, genau das. Das ist Schwachsinn. Was ist mit Leuten, die AIDS haben? Was ist mit Leuten, die Hepatitis-C haben? Wie kommt es, dass sie keinen Nachweis erbringen müssen? Für mich ist das wie alles andere – warum kann die Regierung einem das plötzlich vorschreiben?“

Souza, der ein lautstarker Unterstützer des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump war, stellt allerdings klar, dass er nicht bestreitet, dass COVID-19 existiert und dass es übertragbar ist. Offenbar gibt es jedoch Band-internen Klärungsbedarf hinsichtlich zukünftiger Auftritte.

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