[Review] The Ocean – Phanerozoic Live

Galerie mit 18 Bildern: The Ocean – Pitfalls Tour 2019 in Berlin

Mit “Phanerozoic Live” schließen THE OCEAN den Phanerozoic-Zyklus ab, der sich aus den beiden Alben und der zusammenfassenden Livescheibe zusammensetzt. 2016 und 2017 entstand die Musik von “Phanerozoic I: Palaeozoic” und “Phanerozoic II: Mecozoic I Cenozoic” in einem Rutsch, wurde in zwei aufgenommen und 2018 respektive 2020 veröffentlicht. Thematisch widmen sich THE OCEAN dem Zeitalter des Phanerozoikums. In den Interviews zu den Alben beantworten Gitarrist und Mastermind Robin und Schlagzeuger Paula alle Fragen zu den beiden Scheiben.

Mit „Phanerozoic Live“ schließen THE OCEAN den Zyklus ab

Da durch die Pandemie Touren und Konzerte ausfallen mussten und leider immer noch müssen, hatten THE OCEAN im März dieses Jahres das Angebot angenommen zwei, Streaming-Konzerte zu spielen. Das Bremer Pier 2 hatte relativ zügig in der Pandemie reagiert und unter dem Banner “Club 100” Streaming-Konzerte angeboten. Am 25. März 2021 traten THE OCEAN dort auf und begrüßten online 1500 Ticketkäufer. Zu sehen und hören gab es das Material von “Phanerozoic I: Palaeozoic” auf der großen Bühne des Clubs am Stück, untermalt von einer großen Lichtshow. Mittlerweile ist das Konzert komplett bei YouTube zu finden.

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Der zweite Teil des Livealbums beschäftigt sich mit “Phanerozoic II: Mecozoic I Cenozoic”. Auch dieses wurde komplett am Stück live aufgeführt. Am Tag nach der Aufnahme in Bremen zog die Band sich in das Studio Die Mühle von Keyboarder Peter Voigtmann vor den Toren Bremens zurück. Hier entstand zum Beispiel das bekannte Drum-Playthrough zu “Jurassic I Cretaceous”. Am 16. April war dieses Material Teil der diesjährigen Ausgabe des Roadburn Festivals in der Pandemie-Edition als “Roadburn Redux”. Statt auf einer Bühne steht sich die Band im Kreis gegenüber und das Bildmaterial wechselt stark zwischen Dunkelheit und voll ausgeleuchteten Gesichtern. Auch diesen Auftritt hat Metal Blade zwischenzeitlich online gestellt.

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Stichwort Metal Blade, die US-Amerikaner haben für “Phanerozoic Live” nur den digitalen Vertrieb übernommen. Doch THE OCEAN wären nicht THE OCEAN, wenn es bei dieser Veröffentlichung geblieben wäre. Robin Staps hat nicht ohne Grund 2016 ein eigenes Label in Berlin gegründet. Für “Phanerozoic Live” schürt die Band verschiedene phyische Pakete. Über Pelagic Records erscheint das Livealbum als Doppel-CD und Dreifach-LP (verschiedene Farben und streng limitiert) mit einer DVD und der Möglichkeit, es in HD zu streamen. Pelagic Records haben übrigens am Tag vor der Veröffentlichung mitgeteilt, dass die LP-Version im Presswerk etwas verspätet hergestellt wird. Das Label rechnet damit, sie ab Mitte Dezember verschicken zu können. Auch die CD-version wird sich verspäten, da der der Aufdruck auf CD und DVD nicht wie bestellt in gold, sondern weiß gehalten gehalten ist. Auch hier rechnen Band und Plattenfirma mit Mitte Dezember gerechnet.

Ein Livealbum um sich ein Bild von THE OCEAN zu machen

Bei dieser Auswahl an kostenlosten, digitaen Angeboten und schick aufgemachten pyhsischen Versionen, erübrigt sich die Diskussion über den Sinn und Zweck von Livealben. Diese vorliegenden Aufnahmen sind nah am Original, vielleicht etwas roher und direkter, aber eine Liveatmosphäre kommt zu keiner Zeit auf. Wie sollte das auch ohne Publikum geschehen? So ist “Phanerozoic Live” eine schöne Möglichkeit, sich über THE OCEAN ein Bild zu machen oder um die Sammelleidenschaft der Vinyl-Junkies zu befriedigen.

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