[Review] Epica – Omega Alive

Galerie mit 26 Bildern: Epica – Area 53 Festival 2021

Es ist schwierig, über eine Livestream-Show, die man selbst im Sommer mit verfolgt und ausführlich besprochen hat, im Nachklapp noch einmal eine Rezension zu schreiben. Wenn es ein echter Konzertbesuch gewesen wäre, wären ja zumindest noch Neuigkeiten in Sachen Bild- und Tonqualität der Zweitverwertung zu vermelden. Mit „Omega Alive“ legen EPICA allerdings genau das Produkt vor, das sie damals im Stream präsentiert haben.

„Omega Alive“ von EPICA verdient seine Zweitauswertung

Wer den Bericht zum Stream gelesen hat, weiß, dass „Omega Alive“ kein gewöhnliches Livekonzert war, das ins Internet gestreamt wurde. EPICA haben sich für den Ansatz des Livestream-Events entschieden und im Vorfeld eine aufwändige Produktion aufgenommen und diese fertig geschnitten in alle Welt gestreamt. Hintergrund war die Veröffentlichung ihres aktuellen Albums „Omega“ im Februar. Demzufolge dominiert dieses, neben einigen Klassikern wie „Cry For The Moon“ oder „The Obsessive Devotion“, die Setlist.

Zur bildgewaltigen Produktion möchte ich auf den Livestream-Bericht verweisen, EPICA haben von Tänzer:innen bis hin zum Kinderchor wirklich alles aufgefahren. Das macht „Omega Alive“ zu einer cineastischen Erfahrung, die zu den besten Livestreams gehört, die wir bisher erleben durften. Garniert von den Zwischensequenzen führt uns die niederländische Band durch ihr neues Album und präsentiert eine ausgeklügelte Choreografie.

Wer den Stream verpasst hat, sollte die Blu-Ray schauen

Nuclear Blast veröffentlicht das Werk nun in Bild und Ton, sowohl in Standard Definition als auch in HD, als einfache CD-Verpackung bis hin zum Earbook in den mittlerweile üblichen, vielfältigen Varianten, sodass für jeden Fan die passende dabei sein sollte. Wenn es Fans gibt, die den Stream damals nicht gesehen haben oder sich kein Ticket kaufen wollten, sind diese angehalten, bei der Zweitverwertung zuzuschlagen. Bild, Ton und Band sind top. In dieser Form wären Streaming-Events wären auch post-Corona eindeutig eine lohnenswerte Idee.

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