[Review] Victory – Gods Of Tomorrow

Galerie mit 7 Bildern: Victory – Rock Of Ages 2013

Vor fast genau zehn Jahren erschien „Don’t Talk Science“ und mit Werken wie „Temples Of Gold“ oder „Culture Killed The Native“ verschafften sich VICTORY einen Namen in der deutschen Hard-Rock- und Heavy-Metal-Szene der 80er und 90er Jahre. Seit einiger Zeit sind die Herren wieder auf den Bühnen dieser Welt zu sehen. Von den einst erfolgreichen Zeiten ist nicht mehr viel geblieben. Bandchef Herman Frank scharte eine neue Mannschaft um sich. Die fehlende Möglichkeit auf die Bühne zu steigen, sorgt dafür, dass ein Studiooutput mit Namen „Gods Of Tomorrow“ produziert wurde.

„Gods Of Tomorrow“ ist das erste Studiowerk seit zehn Jahren

Das einzig bekanntere Gesicht der neuen Victory-Besetzung ist neben Frank der Sänger Gianni Pontillo, welcher bereits auf „Don’t Talk Science“ und „Fuel To The Fire“ zu hören war. Der Opener „Love & Hate“ kommt als belangloser AC/DC-Abklatsch daher und ist ein misslungener Einstieg. „Gods Of Tomorrow“ und „Cut To The Bone“ sind eine Steigerung, „Dying In Your Arms“ ist der erste einprägsame Track in Richtung melodischen Rock.

„Hold On Me“ setzt auf eine Hard-Rock-Attitüde und die Chorpassagen kommen altbacken daher. Etwas mehr Tempo gibt es bei „Into The Light“ auf die Ohren, „Mad“ wirkt dagegen zunächst schwerfällig wie eine Dampflock, bekommt mit dem Mitsingrefrain aber die Kurve. Dem Stadionrocksong „Unconditional Love“ folgt mit ein überdurchschnittlicher Hardrocker Namens „My Own Desire“. „On Fire“, „Rising Force“ und „In Rock We Trust“ sind solide, klischeebehaftete, melodische Hard-Rock-Tracks, welche das Rad nicht neu erfinden, aber durchaus hörbar sind.

VICTORY liefern unterhaltsamen Hard Rock nach schwacher Eröffnung

Herman Frank und seine neue Belegschaft legen ein knapp überdurchschnittliches VICTORY-Werk auf den Tisch und sorgen für rockige Unterhaltung nach schwacher Eröffnung. „Gods Of Tomorrow“ hat seine Momente vor allem im melodischen Hard Rock mit zum Beispiel „On Fire“ oder „My Own Desire“. „Love & Hate“ im AC/DC-Style ist als negatives Hörerlebnis zu verbuchen. Fast jedes Rocker-Klischee wird mitgenommen und die verstaubte Kutte aus dem Keller geholt. Menschen, welche den Sound der Band aus den 80ern und 90ern schätzen, werden auch 2021 Spaß mit der neuen Scheibe haben.

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