Review: The Darkness :: MOTORHEART

The Darkness MOTORHEART

Rock, Cooking Vinyl (9 Songs / VÖ: 19.11.)

The Darkness MOTORHEART

The Darkness MOTORHEART

Seit ihrer Reunion im Jahr 2012 konnten sich The Darkness erfolgreich und in hochwertiger Folge gegenüber sämtlichen Eintagsfliegenvorwürfen behaupten, die ihnen nach ihrem Debüt und der bald darauf folgenden Auflösung – nach nur einer weiteren Platte – eventuell noch anhaften könnten. So trumpft die Band auch auf ihrem siebten Album mit Frische, Chuzpe und Klasse auf. Die nicht unwesentliche Portion (britischen) Humors natürlich inklusive. Das demonstriert bereits ein Opener wie ‘Welcome Tae Glasgae’, der zum Speeddating-Dreier zwischen den Killers, den Beastie Boys und den Wildhearts auf einem schottischen Fistelstimmenkongress gerät.

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An anderer Stelle drückt der Titel-Song in seinem tempomatbefreiten und kurvenreichen Verlauf genau die richtigen Queen-Knöpfe, demonstriert ‘Nobody Can See Me Cry’ mehr Motörhead-Liebe als jemals zuvor eine The Darkness-Nummer oder macht man sich mit ‘Jussy’s Girl’ einen Spaß auf Kosten von Rosenkavalier Rick Springfield (inwieweit der Titel orthographisch fantasievoll auf den The 69-Eyes-Schlagzeuger und eine eventuelle Backstage-Eifersüchtelei anspielen könnte, sei dahingestellt). Und wenn ‘Speed Of The Nite Time’ als pas­tellfarbenes Pop-Rock-Pastiche gleichermaßen Glenn Frey sowie Duran Duran und damit authentisches ‘Miami Vice’-Gefühl evoziert (cooles Billy Idol-Crescendo inklusive), beweisen The Darkness größeres Achtziger-Deep-Cut-Gespür als The Night Flight Orchestra.

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