[Review] Show-Ya – Showdown

Seit 1981 existiert die Band SHOW-YA und war zu ihrer Gründung die japanische Antwort auf THE RUNAWAYS und GIRLSCHOOL, eine weiblich besetzte Rock- und Heavy-Metal-Band. In der Anfangszeit waren SHOW-YA mehr in poppigen Gefilden aktiv, mit den beiden erfolgreichsten Alben der bisherigen Bandgeschichte „Outerlimits“ (1989, mit mehr als 100.000 verkauften LPs) und „Hard Way“ (1990, Platz 4 der japanischen Oricon Charts) änderte sich der Style. Seit 2005 gibt es in unregelmäßigen Abständen wieder neue Werke und „Showdown“ ist das vierte Werk nach der Reunion.

SHOW-YA sind eine weiblich besetzte Rock- und Heavy-Metal-Band aus Japan

1998 lösten sich SHOW-YA auf. Anlässlich des 20. Geburtstags des Debütwerks „Masquerade“ formierten sich die Musikerinnen in der alten, eingespielten, Besetzung neu. „Showdown“ zum 35-jährigen Bandjubiläum wurde genau mit der gleichen Besetzung produziert, welche auch die beiden bekanntesten Werke Ende der 80er Jahre aufgenommen hat. Prominente Unterstützung in Form von Doro Pesch gibt es beim Song „Heavy Metal Feminity“.

„Eye To Eye“ eröffnet das Werk zwischen melodischen Rock und Hard Rock, einfach und eingängig mit einem Schuss Bombast in Richtung Stadionrock. Mit melodischen AOR und „Never” geht es weiter, gemeinsam mit Doro Pesch erklingt „Heavy Metal Feminity”. Der Härtegrad nimmt etwas zu, der Song bleibt aber zwischen AOR und Hard Rock inklusive Mitsing-Refrain.

„Tokyo, I Scream”, “Kiss In The Riot” oder das balladeske “Wind”: SHOW-YA liefern leicht zu konsumierende Melodien zwischen Hard Rock und AOR mit einer gehörigen Portion poppigen Kitsch, so dass „Showdown“ radiotauglich und massenkompatibel  aus den Boxen kommt. Etwas aus dem Soundrahmen fällt der schnell gespielte Track „Thunder“, dass Keyboard nimmt den Saiten leider den Härtegrad und wirkt wie ein Weichspüler.

„Showdown“ für die Generation SHOW-YA?

Der Output von SHOW-YA erinnert an LEE AARON und die Veröffentlichung von „Radio On“. Die Großtaten liegen weit zurück, der Name hat noch einen Bekanntheitsgrad und schielt auf die Radio-Charts. „Showdown“ kommt wie ein verstaubtes Relikt vergangener Tage rüber und liefert keine Merkmale, welches das Werk aus der Masse der Veröffentlichungen abhebt. Der Output dürfte nur für Die-Hard-Fans des melodischen Rocks der 90er Jahre interessant sein.

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