Slayers ‘Raining Blood’: Das sind die besten Coverversionen

Die letzten 4 Minuten und 15 Sekunden des Meilensteins REIGN IN BLOOD wurden ziemlich häufig gecovert. Aus gutem Grund: Wer wissen will, was es mit Thrash Metal auf sich hat, greife am besten zu ‘Raining Blood’. Unvergesslich das Riff und die schiere Perfektion der explosiven Komposition, ebenso das lange Outro: Es regnet Blut. Sicher ist: ‘Raining Blood’ gehört zu den populärsten Songs von Slayer. Entsprechend häufig wagten sich andere Bands heran, um ihnen zu huldigen. Im Folgenden stellen wir fünf der besten, darunter einige besonders außergewöhnliche Cover vor, die sich im Internet finden lassen. Zum Einstieg jedoch das Original:

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Body Count: Hommage

Berühmt wurden sie mit ihrem kontroversen Track ‘Cop Killer’, der hohe Wellen schlug und offiziell verboten wurde. Vor allem aber gehörten sie zu den ersten, die Heavy Metal mit HipHop kreuzten. Dafür ließ sich Body Counts Urbesetzung – bestehend aus Ice-T, Ernie C, D-Roc, Mooseman und Beatmaster V – unter anderem von Slayer inspirieren. Jahre später, 2017, erschien ihr sechstes Studioalbum BLOODLUST, auf dem nicht nur Dave Mustaine, Max Cavalera und Randy Blythe zu Gast sind, auch enthält der Langspieler eine Hommage an Slayer.

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In Quarantäne: Blutige Dusche

Die COVID-19-Pandemie erschüttert unser tägliches Leben, keine Frage. Und trotzdem entstanden während der Quarantäne zahlreiche musikalische Schätze, die es ohne die Pandemie so wohl nie gegeben hätte. Beispielsweise taten sich Mitglieder von BillyBio, Cutthroat L.A., Death By Stereo, Madball und Siberian Meat Grinder zusammen, um gemeinsam ‘Raining Blood’ zu covern. Entstanden ist ein Video in Quarantäne-bedingter Split-Screen-Optik. Besonders einprägsam: Robert Madrigal (Death By Stereo) unter der Dusche, die Wände blutverschmiert, die Badebürste dient als Mikrofon.

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Raining Blood Band: So funktioniert Talentförderung

Die „O’Keefe Music Foundation“ fördert Kinder und Jugendliche, gemeinsam Musik zu machen und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Songs im Anschluss professionell und kostenlos aufzunehmen. Auf diese Weise entstand unten stehendes Video: Während sich zu Beginn des Videos wohl noch die meisten fragen, wie der Absprung vom verträumten ‘Cherry Pie’ hin zum aggressiven ‘Raining Blood’ überhaupt geschafft werden kann, übernehmen plötzlich einige Krawall-Teenies – und verdeutlichen, was Talentförderung bedeuten kann.

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Reggie And The Full Effect: Tanzbar

Während James Dewees noch die Tasten bei The Get Up Kids bediente, schrieb er an einigen Songs, die nicht so recht ins Konzept der Indie- und Emo-Rock-Band passen wollten. Also gründete er gegen Ende der Neunziger Jahre kurzerhand sein Soloprojekt Reggie And The Full Effect. Zwar gab es einige Unterbrechungen und Pausen, mittlerweile zählt Dewees jedoch sieben Veröffentlichungen, beginnend mit seinem 1999 erschienenen Debüt GREATEST HITS 1984–1987. Fünf Jahre nach dem ursprünglichen Release folgte ein Reissue. Unter den Bonus-Tracks findet sich Dewees tanzbare, ziemlich abgefahrene Interpretation des Slayer-Klassikers ‘Raining Blood’.

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Vitamin String Quartet: Blick über den Tellerrand

Ungefähr zeitgleich mit der Veröffentlichung des Albums S&M, das Metallicas Kooperation mit dem San Francisco Symphony Orchestra dokumentiert, schloss sich ein außergewöhnliches Streichquartett in Los Angeles zusammen. Nämlich eines, das gerne mit der Extreme spielt. Nicht nur interpretiert das Vitamin String Quartet noch heute zahllose bekannte Pop- und Rock-Songs, auch eröffnete es mit ihrer Version des Thrash Metal-Klassikers ‘Raining Blood’ eine gänzlich neue Dimension. Zu finden ist ihr Cover – neben einer ganzen Handvoll anderer Slayer-Interpretationen – auf dem 2006 erschienenen Album VSQ PERFORMS SLAYER: THE DEATH ANGEL REMAINS.

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