Corona-Datenspende-App 2.0

Daten spenden und Umfragen beantworten – Ihr Beitrag gegen Corona

Wir freuen uns sehr über Ihre überwältigende Resonanz und Teilnahme an der Corona-Datenspende-App. Bisher haben sich bereits mehr als 530.000 Personen (Stand: 30.09.2021) die App heruntergeladen, ihr Fitnessarmband oder ihre Smart Watch verknüpft und ihre Zustimmung zur wissenschaftlichen Datenauswertung gegeben. Herzlichen Dank dafür!

Corona-Datenspende - Infografik (Quelle: RKI)

Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches, sogenannten Wearables, können Hinweise auf Symptome einer Infektion mit COVID-19 liefern. Mit Hilfe der Corona-Datenspende-App können Bürgerinnen und Bürger diese Daten dem Robert Koch-Institut zur Verfügung stellen. Zusammen mit Daten aus anderen Quellen, z.B. den offiziellen Meldedaten, helfen diese Daten den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Ausbreitung des Coronavirus besser zu erfassen und zu verstehen.

Das Robert Koch-Institut ergänzt nun die Corona-Datenspende um weitere wissenschaftliche Studien zur Erforschung der Corona-Pandemie – an diesen können auch Bürgerinnen und Bürger ohne Fitnessarmband und Smartwatch teilnehmen.

Über die aktualisierte App können Bürgerinnen und Bürger an den neuen Studien teilnehmen und werden vom Robert Koch-Institut gebeten, regelmäßig Fragebögen zu beantworten. Wie schon zur Veröffentlichung ist die Nutzung der Corona-Datenspende pseudonym und freiwillig.

Bei den abgefragten Daten handelt es sich um Angaben zu:

  • Geschlecht
  • Alter in 5-Jahres-Schritten
  • Gewicht in 5 kg-Schritten
  • Körpergröße in 5 cm-Schritten
  • Postleitzahl um 2 Stellen gekürzt
  • Messwerte wie Schlafverhalten, Herzfrequenz, Schrittanzahl

Die Auswertung der Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches bleibt als Kern der Corona-Datenspende bestehen. Damit bleibt die Fieberkurve wie bisher auch das zentrale Thema der Auswertungen. Bisherige wissenschaftliche Auswertungen und die daraus resultierende Fieberkurve werden seit dem Sommer 2020 regelmäßig im Blog der Corona-Datenspende publiziert.

Zusätzlich im Fokus der Umfragen steht die neue Studie „Erleben und Verhalten in der Pandemie“. In dieser Studie wollen das Robert Koch-Institut sowie führende Verhaltensforscherinnen und -forschern erfahren, wie sich die Bevölkerung unter pandemischen Bedingungen verhält. Durch die Beantwortung verschiedener Fragen in regelmäßigen Fragebögen können Teilnehmende dabei helfen, Strategien zur Bekämpfung des Coronavirus zu optimieren. Die Forschenden wollen mehr über den Arbeitsalltag, die persönliche Belastung und die Risikowahrnehmung lernen. Die SARS-CoV-2-Pandemie ist in der modernen Zeit einzigartig. Die Forschenden müssen noch viel mehr Wissen erlangen, um Dynamiken der Pandemie besser zu verstehen. Die Studie wird vom Team der COSMO-Studie begleitet.

Die Corona-Datenspende hat sich für das Robert Koch-Institut als moderne Beobachtungsmethode im öffentlichen Gesundheitsschutz etabliert. Die Integration weiterer wissenschaftlicher Studien und die Ausweitung für Nutzer ohne Fitnessarmband oder Smartwatch ist die natürliche Weiterentwicklung der Corona-Datenspende, die dem Robert Koch-Institut ermöglicht, neuartige Krankheiten wie COVID-19 intensiver zu erforschen.

Wie bereits die initiale Version der Corona-Datenspende basiert auch die Version 2.0 auf der Technologie der mHealth Pioneers GmbH.

Hände waschen, Abstand halten, Daten spenden – Ihr Beitrag gegen Corona.

In unseren FAQ (https://corona-datenspende.de/faq/) finden Sie Antworten auf besonders häufig gestellte Fragen zur Corona-Datenspende-App. Diese werden stetig aktualisiert. Wird Ihre Frage hier nicht beantwortet, haben Sie die Möglichkeit uns über corona-datenspende [at] rki.de zu kontaktieren. Wir bemühen uns, Ihr Anliegen schnellstmöglich zu beantworten.

Die App steht im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit.

Blog zur wissenschaftlichen Auswertung der Corona-Datenspende-App

Das Projektteam der Corona-Datenspende möchte transparent und fortlaufend Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit mit diesen Daten geben. Im Corona-Datenspende-Blog wird seit Beginn des Projekts erläutert, wie die Daten ausgewertet werden, welche wissenschaftliche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen und wie dieses Forschungsprojekt dabei helfen kann, die Ausbreitung von COVID-19 in Deutschland besser zu verstehen.

Stand: 19.10.2021