Neuigkeiten von Guns N’ Roses, Radiohead, Noel Gallagher und vielen weiteren…

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Foto: Universal

Neuigkeiten von Guns N‘ Roses, Radiohead, Noel Gallagher, Volbeat, Emigrate, Parquet Courts, Alarmsignal und tanzenden Foo-Fighters-Maskottchen.

Guns N‘ Roses haben die neue Single „Hard Skool“ veröffentlicht. Wie die Vorgänger-Single „Absurd“, die die Hardrocker erst im August präsentiert hatten, ist auch „Hard Skool“ kein vollkommen neu geschriebener Song. Er soll unter dem Arbeitstitel „Jackie Chan“ aus der Ära ihrer 2008er-Platte „Chinese Democracy“ stammen, die in einem Zeitraum von über 15 Jahren entstand. Die Band hatte den Track bereits diesen Sommer bei Soundchecks vor ihren Konzerten anklingen lassen. Dem raueren Sound von „Absurd“ weichen auf „Hard Skool“ deutlich melodischere Gesangsmelodien von Axl Rose. Mittlerweile hat sich die Band wieder fast vollständig zu ihrem ursprünglichen Line-Up zusammengefunden. Ein neues Album soll laut Gitarrist Slash in Arbeit sein, Näheres ist bisher jedoch noch nicht bekannt. Darüber hinaus kommen Guns N‘ Roses im Sommer 2022 auf Europa-Tour. Tickets sind via Eventim erhältlich.

Stream: Guns N‘ Roses – „Hard Skool“

Stream: Guns N‘ Roses – „Hard Skool“

Live: Guns N‘ Roses 2022

08.07. München – Olympiastadion
13.07. Wien – Ernst-Happel-Stadion
15.07. Hannover – HDI Arena

+++ Radiohead haben das Musikvideo zu „If You Say The Word“. Das Video zum neuen Song wurde vom norwegischen Regiesseur Kasper Häggström geschaffen, der bereits Filme zur elektronischen Musik von Kelly Lee Owens gedreht hat. Es handelt von drei Männern, die in den Credits nur „Farmer“ genannt werden und in einer ländlichen Region Menschen einfangen, um sie in ihrem Truck nach London zu fahren. Dort werden die Gefangenen mit Aktenkoffern ausgestattet und in die Großstadt entlassen, der sie sich erst anpassen müssen. Noch skurriler scheint, dass die Gejagten bereits in der Natur Anzüge tragen und sich wie verschreckte Tiere benehmen. Dieses Bild tauchte bereits in einem kurzen Clip zu „Tinker Tailer Soldier Sailor Rich Man Poor Man Beggar Man Thief“ auf, welchen Radiohead im Mai diesen Jahres teilten. „If You Say The Word“ gehört zur Reissue „Kid Amnesia“, welche am 5. November beim Label XL erscheint. Diese enthält nicht nur die Doppelalben „Kid A“ und „Amnesiac“, sondern auch zuvor unveröffentlichte Titel auf der Extraplatte „Kid Amnesiae“. Das Großalbum kann über die Band-Website vorbestellt werden.

Video: Radiohead – „If You Say The Word“

Stream: Radiohead – „If You Say The Word“

Tinker Tailer Soldier Sailor Rich Man Poor Man Beggar Man Thief – Vignette

Noel Gallagher hat ein neues Album mit überarbeiteten Oasis-Songs angedeutet. Nach seiner Performance von „Live Forever“ für den britischen Senders BBC 2 im Zuge der kommenden Konzertdokumentation „Oasis Knebworth 1996“, bekundete Gallagher bei der Boulevardzeitung Daily Star sein Interesse weitrere Tracks für ein Album einzuspielen: „Ich wäre daran interessiert, ein Album mit Reworks im Stil dieser Version zu machen“, kommentierte er. Bei Tourneen mit seinem Solo-Projekt „High Flying Birds“ setzt Gallagher stets Oasis-Songs auf die Tracklist, nun plane er seine Shows weiter auszubauen. „Es gibt schon den Plan mit einem richtigen Orchester auf Tour zu gehen, aber ich bin mir nicht sicher, wann das passieren wird, wegen der COVID-Scheiße“, fügte er hinzu. Die Dokumentation über die Knebworth-Konzerte von Oasis im Jahr 1996 ist gestern in ausgewählten Kinos angelaufen. Das dazugehörige Album erscheint im November.

+++ Volbeat haben mit der neuen Single „Shotgun Blues“ ihr achtes Studioalbum „Servant Of The Mind“ angekündigt. Im Juni waren bereits die zwei neuen Songs „Wait A Minute My Girl“ und „Dagen Før“ erschienen. Nun ist klar, dass das Songmaterial für eine neues Album der Dänen gedacht war. „Ich habe die ganze Platte in drei Monaten geschrieben“, kommentierte der Frontmann Michael Poulsen. „In den neuen Songs findet sich viel von dem, was Volbeat schon immer ausgemacht hat.“ Auf dem aktuellen Track „Shotgun Blues“ paart die Band vor allem ihre typischen Metal- und Rockabilly-Qualitäten. Erst im Juli war das aktuelle Album „Hokus Bonus“ in den Läden gelandet. „Servant Of The Mind“ erscheint am 3. Dezember über Universal und kann ab sofort vorbestellt werden.

Stream: Volbeat – „Shotgun Blues“

Stream: Volbeat – „Shotgun Blues“

Cover & Tracklist: Volbeat – „Servant Of The Mind“

01. „Temple Of Ekur“
02. „Wait A Minute My Girl“
03. „The Sacred Stones“
04. „Shotgun Blues“
05. „The Devil Rages On“
06. „Say No More“
07. „Heaven’s Descent“
08. „Dagen Før“ (feat. Stine Bramsen)
09. „The Passenger“
10. „Step Into Light“
11. „Becoming“
12. „Mindlock“
13. „Lasse’s Birgitta“

+++ Emigrate haben ihr viertes Album „The Persistence Of Memory“ angekündigt und zwei Songs daraus veröffentlicht. Die Band um den Rammstein-Gitarristen Richard Kruspe sammelt darin neun bislang unveröffentlichte Industrial-Rock Songs, die über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten entstanden sind. Kruspe arrangierte dazu alte Ideen um und nahm Abschnitte neu auf, um ihnen eine gewisse Zeitlosigkeit zu verleihen. Für die elektronischen Klänge sei besonders die Zusammenarbeit mit dem neuen Emigrate-Keyboarder Andrea Marino entscheidend gewesen. Der erste Vorgeschmack „Freeze My Mind“ ist 2001 entstanden und damit einer der ersten Emigrate-Titel überhaupt. Der Song arbeitet mit verschiedene Ebenen von Synthesizern und verzerrten Gitarren, um den angestammten Industrial-Sound der Band zu erzeugen. Die zweite Single „You Can’t Run Away“ basiert auf derselben Instrumentierung und schafft mit einem eingängigen Chorus eine düstere Stimmung. Das Musikvideo ähnelt einem David Fincher-Film und springt zwischen Szenen mit schwarz-weiß-Kontrastierung und satten Farben hin- und her. In einer Pressemitteilung äußert sich Kruspe über anstehende Pläne: „Vielleicht ist das neue Album ein Abschluss und hilft mir dabei, eine Ära beiseite zu schieben und neue Türen zu öffnen.“ „The Persistence Of Memory“ erscheint am 5. November. Vorbestellungen sind über die Band-Website möglich. Das aktuelle Album „A Million Degrees“ erschien 2018.

Video: Emigrate – „You Can’t Run Away“

Stream: Emigrate – „You Can’t Run Away“

Stream: Emigrate – „Freeze My Mind“

Cover: Emigrate – „The Persistence Of Memory“

+++ Die Parquet Courts haben ihre neue Single „Black Widow Spider“ mit einem Musikvideo veröffentlicht. Mit dem neuen Song geben die Post-Punks nach der Leadsingle „Walking At A Downtown Pace“ bereits einen zweiten Vorgeschmack auf ihre kommende Platte „Sympathy For Life“. „Ich sagte zu Produzent Rodaidh McDonald, dass ich einen Sound finden wollte, der zu gleichen Teilen aus Can, Canned Heat und This Heat besteht“, kommentierte Sänger und Gitarrist Andrew Savage den aktuellen Track. Vor allem der Klang der Stimme des Frontmanns zeugt von dem LoFi-Sound der experimentellen 70er-Jahre-Band This Heat. Ähnlich kreativ ist das Stop-Motion-Video zum Song, das eine Bandperformance mit Figuren aus Knetgummi zeigt. Eine weitere Album-Single mit dem Titel „Plant Life“ ist zudem bereits physisch, nicht aber digital erschienen. „Sympathy For Life“ erscheint am 22. Oktober via Rough Trade und kann über die Band-Website vorbestellt werden. Zudem werden die New Yorker ihre neue Platte mit auf Tour nehmen und im Mai nächsten Jahres drei Konzerte in Deutschland spielen. Tickets gibt es ab sofort via Eventim.

Video: Parquet Courts – „Black Widow Spider“

Stream: Parquet Courts – „Black Widow Spider“

Live: Parquet Courts 2022

24.05. Köln – Bürgerhaus Stollwerck
25.05. Berlin – Heimathafen
27.05. Hamburg – Uebel & Gefährlich

+++ Alarmsignal haben eine weitere Single ihres kommenden Albums veröffentlicht. Der Song mit dem bezeichnenden Titel „Huso-Level“ folgt auf „Bring dich in Sicherheit“ und besteht zur Hälfte aus Youtube-Hass-Kommentaren, die unter die Videos der Punkband geschrieben wurden. Damit senden Alarmsignal einen musikalischen Mittelfinger der besonderen Art an ihre Hater: „Das Wort ‚Hurensohn‘ ist und bleibt für uns ein sexistischer und diskriminierender Begriff, der Frauen diffamiert, die es ohnehin schon schwer genug haben. Es gehört natürlich NICHT zu unserem Schimpfwort-Repertoire, denn diskriminierende Sprache ist und bleibt der letzte Dreck“, schreibt die Band zu dem Song. Allerdings ist den Punks die Entscheidung, den Kommentarauszug „Hurensohn-Level“ im Song zu zitieren, nicht ganz leicht gefallen, aber „letztendlich empfanden wir alle zitierten Aussagen als angebrachte Konter, die wir nicht zensieren wollten und noch wichtiger als eine Message, die wir damit gegen Hatespeech senden wollen.“ Das neue Album „Ästhetik des Widerstands“ erscheint am 14. Januar über Aggressive Punk Produktionen. Ab Ende Oktober sind die Punks dann in Deutschland auf Tour. Termine für Festivals im nächsten Jahr stehen auch schon fest.

Stream: Alarmsignal – „Huso-Level“

Stream: Alarmsignal – „Huso-Level“

Live: Alarmsignal

22.10. Berlin – SO36
06.11. Münster – Gleis 22
12.11. Leipzig – Conne Island
18.11. Freiburg – ArTik
19.11. Zürich – Dynamo
25.11. Stuttgart – Goldmarks
26.11. Köln – Gebäude 9
02.12. Wien – Arena
04.12. Dresden – Chemiefabrik
10.12. Hamburg – Uebel&Gefährlich
11.12. Hannover – Faust
29.01. Bern – Blaues Pferd Festival
28.05. Apen – Apen Air
18.06. Merkers – Rock am Berg Open Air
22.10. Nürnberg – Aggropunk Fest

+++ Wer die Foo Fighters einmal live sehen durfte, weiß dass deren Shows auch für Nicht-Fans ein Erlebnis sind. Bei einem Auftritt im Rahmen der Tech-Konferenz Dreamspace in ihrer Heimatstadt Seattle bekam die Band kürzlich ungewohnte Unterstützung von drei kostümierten Maskottchen des Veranstalters Salesforce. Beim Klassiker „All My Life“ fand sich Bandchef Dave Grohl plötzlich mit der Elefantendame „Ruth“, dem Astronauten „Astro“ und dem offensichtlich an Albert Einstein angelehnten „Einstein“ auf der Bühne wieder. Neben der Körperfülle des sehr niedlich aussehenden Trios, brachte vor allem Einsteins beweglicher Schnurrbart Graohl zwischenzeitlich etwas aus dem Konzept. Sollten die drei zu offiziellen Foo Fighters-Maskottchen befördert werden, können sich Kollegen wie Eddy und Vic Rattlehead auf jeden Fall schonmal warm anziehen.

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