Review: Rekkorder :: ONE

Rekkorder ONE

Rock, SAOL/H’Art (17 Songs / VÖ: 24.9.)

Rekkorder ONE

Rekkorder ONE

Diese Musiker haben die Welt bereist und wahrhaft ungewöhnliche Orte besucht: Das aktuelle Musikvideo ‘End It All’ der deutschen Band Rekkorder wurde beispielsweise in Masar-e Scharif in Afghanistan gedreht, ein vorheriger Clip der Band in der Justizvollzugs­anstalt für Frauen Vechta. Die Gruppe hat zudem in einem Camp in der Nähe von Al-Azraq in Jordanien gespielt und ein weiteres im west­afrikanischen Mali besucht, wo der geplante Gig allerdings kurzfristig abgesagt werden musste. Will sagen: Rekkorder-Sängerin Nina Lucia Medina Muñoz und ihr wichtigster künstlerischer Partner, der Ham­burger Gitarrist Bernd Bloedorn, wissen, wovon sie sprechen, wenn oberhalb derber Riffs und rabiater Grooves ihre Sicht der Dinge in har­sche Worte und kantige Melodien gekleidet werden.

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Manches auf ONE erinnert an Guano Apes oder Skunk Anansie, anderes an die (verges­senen?) Münsteraner Eat The Gun, nur eben mit Frauenstimme. Und dieser Gesang fördert pure Aggressi­vität und Adrenalin zutage, kann aber auch einfühlsam schnurren. Eine mögliche Bezeichnung für die Musikgattung ihres neuen Albums lautet: Metal & Core meets Alternative Rock. Zudem variiert die randvolle Scheibe (17 Songs!) geschickt Stimmung und Härtegrad. Zum Karrieredurchbruch fehlt jetzt nur noch ein richtiger Ohrwurm.

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