Review: Steve Hackett :: SURRENDER OF SILENCE

Steve Hackett SURRENDER OF SILENCE

Progressive Rock, Insideout/Sony (11 Songs / VÖ: 10.9.)

Steve Hackett SURRENDER OF SILENCE

Steve Hackett SURRENDER OF SILENCE

Schaut man auf die mittlerweile 50-jährige Karriere des englischen Gitarristen und Song-Schreibers Steve Hackett, kann man nachvollziehen, weshalb dem Mann die stilistischen Grenzen seiner ersten großen Band Genesis zu eng waren. Hackett ist ein World Music-Künstler, dessen Kompositionen zwar kulturübergreifend klingen, doch trotz aller unüberhörbaren Ethno-Anteile immer im Rock verwurzelt sind. Und wie es sich für einen kosmopolitischen Musiker ziemt, sind die Direktiven seiner unterschiedlichen Alben niemals Monokultur, sondern vielschichtig, überraschend, oft auch allzu verspielt – und mitunter sogar spleenig. Wie etwa der Song ‘Natalia’, der sich zwischen klassischer Orchestrierung und feiner Intimität nicht festlegt.

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Und überhaupt: Während der Albumvorgänger UNDER A MEDITERRANEAN SKY vergleichsweise sanft war, packt Hackett auf SURRENDER OF SILENCE wieder richtig zu. Dies artikuliert sich nicht nur in einigen Song-Titeln (‘The Devil’s Cathedral’, ‘Day Of The Dead’), sondern auch bei der Wahl der Gastmusiker: Nad Sylvan, Phil Ehart ­(Kansas), Jonas Reingold (The Flower Kings), Nick D’Virgilio (Genesis, Spock’s Beard), die Pink Floyd-erfahrenen Schwestern Durga und Lorelei McBroom sowie Rob Townsend. Sie alle sorgen dafür, dass – Hacketts Naturell entsprechend – auch ­SURRENDER OF SILENCE den Zuhörer auf eine Reise von Europa über den Nahen Osten bis in die Tiefen Afrikas (‘Wingbeats’) mitnimmt.

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